Schimmel vermeiden und Luftfeuchtigkeit senken

Die nicht so schönen Schimmelbildungen in Wohnungen oder Häusern entstehen meistens dann, wenn in den entsprechenden Räumen zu viel Luftfeuchtigkeit herrscht. Die Pilze im Innenraum entstehen am besten ab einer Wandfeuchtigkeit von 65%. Die idealen Nährböden für Entwicklung von Pilzsporen bieten Tapetenkleister, Papier und andere organische Materialien.

Häufig entstehen Allergien, Atemprobleme, schlechte Gerüche, Unwohlsein und Putz- oder Wandschäden, als Folge solcher Schimmelbildungen. Die folgenden Punkte gelten als Risikofaktor wenn es um Schimmel geht:

  • Undichte Stellen,
  • defekte Leitungen,
  • Restfeuchtigkeit bei Neubauten,
  • Schlagregen.

Sie sollten öfters Lüften, Heizen und die Wände in den Innenräumen nicht zu stellen. So können Sie die nötige Luftzirkulation fördern. Ebenfalls tägliches duschen, kochen, Wäsche trocknen, atmen und schwitzen ist ein Problem. Sie erzeugen so sehr viel Wasserdampf der dringend beseitigt werden müsste.

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So erhalten Sie ein gesundes Raumklima

Mit diesen Tipps erhalten Sie schnell ein gesunderes Raumklima:

  • Lüften Sie den Raum mehrmals täglich, um die feuchten Luft zu entfernen. Sie sollten niemals Dauerhaft lüften, denn das führt dazu, dass die Wände in Ihrem Raum abkühlen und Sie so mehr Energie verbrauchen.
  • Heizen sind genug, denn die warme Luft zieht die Feuchtigkeit ein.
  • Lassen Sie die Temperatur in Ihrem Raum nicht unter 19 Grad abkühlen. Um so gleichmäßiger Sie den Raum wärmen, desto mehr Energie können Sie sparen!
  • Messen Sie mit Hygrometer den Sättigungsgrad in der Luft. Optimal ist ein Wert zwischen: 40 bis 60% (Luftfeuchtigkeit).
  • Lassen Sie Ihre Zwischentüren geschlossen. Temperaturdifferenzen führen dazu, dass Nässe entsteht.
  • Dämmen Sie gut.
  • Trocknen Sie die Kabine nach dem Duschen, falls eine Abluft-Anlagen verfügbar ist sollten Sie diese auch nutzen, Wäsche nicht in den Wohnraum aufhängen.
  • Stellen Sie Ihre Möbel und Bilder mit Abstand zu den Wänden auf. So kann die Luft besser im Raum zirkulieren.


Empfehlenswert zur dauerhaften Luftentfeuchtung für große Räumlichkeiten ist der funktionale Bautrockner. Das Gerät sorgt für angenehmeres Raumklima und reduziert Feuchtigkeit. Innovative, platzsparende Systeme zur Wandmontage bieten stromsparende Luftentfeuchter, die mit umweltverträglichen Kühlmitteln funktionieren und leistungsfähige und erschwingliche Geräte sind.

Haben Sie ständig eine konstante Luftfeuchtigkeit von über 60 Prozent in Ihren Räumen (bis 20m²)? Dann sollten einfache Luftentfeuchter die praktischste Lösung dafür sein. Dieses einfache System, das mit nachfüllbaren Tabs ausgestattet ist, funktioniert ist den meisten Fälle sehr gut. Sie sind vorteilhaft, da Sie das die Luftfeuchtigkeit geruchslos und schadstoffarm absorbieren und so der Schimmelbildung vorbeugen.

Richtig entfernen und reinigen

Ist der Schimmel erstmal nur leicht auf den Wänden, dann ist dieser noch einfach zu entfernen. Um die Pilze effektiv abzuwaschen sollten Sie diese mit hochprozentigem (medizinischen) Alkohol oder Spiritus abwaschen. Das können Sie folgendermaßen tun:

  1. Schimmelfleck einpinseln,
  2. 30 Minuten einwirken lassen,
  3. mit getränkten Tüchern abreiben und während der Arbeiten den Raum gut lüften.
  4. Neue atmungsaktive Tapeten halten Sporen fern.

Weitere Mittel die zum Beispiel helfen sind: die antibakterielle Wirkung von Essig. Diese hilft sehr gut auf Metall oder Keramik. Achtung: Fungizide zum Beispiel, sind gesundheitsbelastend und schleimhautreizend. Diese findet man häufig ist Sprühflaschen wieder. Dampfreiniger können Sie nutzen, wenn Sie Schimmel in Fugen bekämpfen wollen. Es ist äußerst wichtig, dass die Ursache des Schimmels erkennen und diese dann bekämpfen.

Wenn Sie Schimmelbefall im Haus haben und beispielsweise herausfinden wollen, ob die Ursache Wärmebrücken sein können, dann werden Ihnen kalte Wintertage dabei helfen können. Du unterschiedliches Equipment können Wandtemperaturen mit stiftförmigen Infrarot-Thermometern kontrolliert werden und so bestimmte Ursache herausfinden. Sollte der Befall bei Ihnen in größere Mengen auftreten, dann sollten Sie mit Energieberatern und speziellen Fachleuten sprechen. Dieses helfen Ihnen gerne mit Infrarotkameras oder ähnlichem um die Ursache zu finden und können anschließend direkt ein Konzept für die benötigt Sanierung erstellen. Tipp: Es gibt staatliche Zuschüsse für den Einbau von Wärmedämmungen.

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