Der Coronavirus ist weiterhin Thema Nummer eins weltweit. Aufgrund der zweiten Welle an Infektionen und des kürzlich durchgesetzen Lockdowns stellen sich immer mehr Leute fragen bezüglich des Thema Umzug in dieser Zeit. 

Die Kündigung der Wohnung wurde abgegeben und der Umzug steht vor der Tür. Ganz Deutschland befindet sich jedoch mitten im zweiten Lockdown und unser tägliches Leben ist erneut von weiteren Einschränkungen betroffen. Beispielsweise dürfen nur bis zu fünf Personen aus zwei Familien sich an öffentlichen Orten versammeln. In dem folgenden Artikel wollen wir aufklären, ob und wie die neuen Verordnungen die Aufgaben eines Umzuges einbeträchtigen. 

LESEN SIE AUCH: 7 Möbelstücke die ein Leben lang bei uns bleiben

Frage 1: Ist ein Umzug während des Lockdowns möglich?

In der Regel steht dem Umzug auch in dieser Zeit nichts entgegen. Wichtig ist, dass die Personen, die in einen neuen Haushalt umziehen sich in dieser Zeit nicht in Quarantäne befinden. Einige Dinge, wie Sicherheitsabstände und Masken, sollten jedoch jederzeit beachtet werden.

Frage 2: Arbeiten Umzugsunternehmen zur Zeit?

Ja. Umzugsfirmen sich nicht von den Einschränkungen betroffen. Laut Dierk Hochgesang, Geschäftsführer des Bundesverbandes der Spediteure und Logistikmöbel (AMÖ), sagte: „Wer zur Zeit umziehen möchte, muss sich keine Sorgen machen.“ Das gilt zumindest solange der Umzug in Deutschland erfolgt. Es ist jedoch nicht möglich, in bestimmte Länder zu ziehen. Dies gilt insbesondere für Umzüge nach Übersee.

Frage 3: Müssen Spediteure Masekn während der Arbeit tragen?

Laut dem Verband der Möbelspediteure gelten während des Umzugs einige ungewöhnliche Maßnahmen. Im Zweifelsfall müssen Fahrzeuge regelmäßig desinfiziert werden. Alle Mitarbeiter erhalten Handschuhen und werden auf mehrere Fahrzeuge verteilt. Darüber hinaus können Spediteure für Möbel aus hygienischen Gründen einige der verwendeten Verpackungsmaterialien nicht mehr wieder mitnehmen. Es kann vorkommen, dass Sie als Kunde den Müll entsorgen müssen.

Frage 4: Kann es durch die Verordnungen zu Stonierungen kommen?

Dies ist im Vertrag festgelegt und hängt daher von der jeweiligen Situation ab. Ein Blick in die Allgemeinen Geschäftsbedingungen hilft immer. Die Einschränkungen betreffen die Arbeit der Speditionen aber nicht, deshalb sollten alle Aufträge durchgeführt werden können. Für den Fall, dass eine Person infiziert oder unter Quarantäne gestellt wird, gelten Ausnahmen. 

LESEN SIE AUCH: 5 Fehler in Sachen Beleuchtung die immer wieder gemacht werden

Frage 5: Dürfen Freunde und Familie beim Umzug helfen?

Grundsätzlich ist es möglich, dass diese Personengruppen Hilfe leisten. Folgende Einschränkungen gelten aber in den meisten Bundesländer: 

  • Bis zu fünf Personen aus zwei Familien dürfen sich an öffentlichen Orten versammeln. 
  • Personen aus dem eigenen Haushalte und Mitarbeiter von Speditionen  können unbegrenzt helfen. 

Sollten Sie Fragen haben, dann wenden Sie sich bitte zuerst an das zuständige Ordnungsamt. Der richtige Abstand von anderthalb Metern und die geltenden Hygienevorschriften müssen in allen Fällen eingehalten werden.

Frage 6: Was passiert wenn Personen aus dem Haushalt sich infizieren oder in Quarantäne geschickt werden?

Wenn sich jemand aus dem eigenen Haushalt vor einem Umzug infiziert oder unter Quarantäne gestellt ist, sollte das Umzugsunternehmen unverzüglich benachrichtigen werden. Auch wenn nur der Verdacht auf eine Infektion besteht muss so vorgegangen werden. Die Aufgabe des Spediteurs ist nun zu prüfen, ob die Arbeit wie geplant durchgeführt werden kann oder ob es sinnvoller ist, einen neuen Termin zu beschließen.

LESEN SIE AUCH: 10 Ideen wie Sie Ihr Zuhause gemütlich zum Herbst einrichten

Frage 7: Ist das Ansteckungsrisiko bei Umzügen hoch?

Das Infektionsrisiko ist so hoch oder niedrig wie üblich. Aus diesem Grund werden die bekannten Hygieneregeln übernommen: 

  • Hände nicht schütteln, 
  • Gesicht nicht berühren, 
  • Hände waschen 
  • und Abstand halten. 

Der Abstand wird normalerweise durch große Möbel etc. von selbst eingehalten. Handschuhe helfen auch. Die meisten Boxen für Umzüge werden neu angeschafft, daher sollten auf diesen keine Viren vorhanden sein. Zum Abwischen der Möbel können jedoch Haushaltsreiniger verwendet werden.

Frage 8: Was passiert wenn man keine Meldebestätigung erhält, da die Ämter überlastet sind?

Wenn Sie umziehen, müssen Sie sich innerhalb von zwei Wochen ummelden. Danach erhalten Sie beim zuständigen Meldewohnamt eine Bestätigung. Mit dieser können Sie Ihr Sonderkündigungsrecht gegen bei beispielsweise Telefon- und Internetanbietern geltend machen. Aufgrund der Krise sind viele Behörden jedoch häufig geschlossen oder überlastet. Wenn Sie also keine Bestätigung erhalten sollten, können Sie Ihren neuen Wohnsitz auch mit Hilfe des neuen Mietvertrages bestätigen.

LESEN SIE AUCH: Mit diesem Trick lassen Sie Ihre Küche wie neu aussehen

[Gesamt: 1   Durchschnitt:  5/5]