Möchten Sie den Boden für lange Zeit neu gestalten oder die alten Treppen reparieren? Wir zeigen Ihnen, wie Sie Keramikfliesen und Anderes in der Küche professionell reparieren können. Unsere Tipps werden Sie bei Ihren nächsten Renovierungsarbeiten unterstützen.

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1. Dübel nicht entfernen

Empfehlenswert ist es immer, dass Sie den alten Dübel nicht aus der Wand entfernen. Durch das Herausziehen des Dübels wird in der Regel das Loch in der Wand noch weiter vergrößert. Wenn Sie dies jedoch nicht vermeiden können, weil Sie ein neues Loch in der Nähe bohren und das alte Loch mit Gips füllen möchten, können Sie einen Korkenzieher zur Hilfe nehmen. Diesen schrauben Sie in den Dübel und anschließend ziehen Sie alles langsam raus.

2. Risse auffüllen

Kleine Risse, ob Spannungsrisse in Neubauten oder Alterungserscheinungen in Altbauten, können schnell und einfach mit Acrylfugenmasse gefüllt werden. Acryl hat den Vorteil, dass Sie alles im Nachhinein übermalen können. Verwenden Sie zum Glätten der Masse einen Spatel oder Ihre Finger. Tauchen Sie diese vorher in Reinigungsmittel. So können Sie spätere Probleme vermeiden.

3. Gipsmasse anrühren

Das Geheimnis wie keine Klumpen entstehen, ist die Mischreihenfolge. Erst kommt Wasser, dann Gips. Nicht anders! Nur etwa ein Drittel des Gipsbechers ist mit Wasser gefüllt und der Gips wird nach und nach eingefüllt bis sich dieser gleichmäßig in der Nähe der Wasseroberfläche befindet. Die Mischung für kurze Zeit stehen lassen und dann mit einem Spatel zu einer glatten Masse rühren.

4. Kabel ziehen bzw. verlegen

Das Verlegen des Kabels unter dem Putz ist sehr umständlich und verursacht viel Schmutz. Manche Leute versuchen es sogar mit Hammer und Meißel! Mieten Sie lieber einen mit einen Mauernutfräser. (Am besten einen, der einen Staubsauger inkludiert hat). Sie können diese Art von Ausrüstung zu einem Preis von ca. 25 Euro pro Tag oder ca. 40 Euro am Wochenende ausleihen. Diese Investition zahlt sich schnell aus, insbesondere bei starkem, festem Mauerwerk.

5. Auf Abstände achten

Das Kabel, die Steckdose und die Anschlussdose werden 30 cm vom Boden und 30 cm von der Decke entfernt installiert. Der Abstand zu Türen und Fenstern beträgt 15 cm. Lichtschalter werden auf 105 cm eingebaut.

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6. Watte in den Wänden

Diese Technik eignet sich besonders für Raufasertapeten. Füllen Sie die Löcher der Dübel mit Wattekügelchen anstelle von Gips und übermalen Sie sie dann mit Wandfarbe.

7. Richtige Farbrolle kaufen

Rollen die langflorig sind eignen sich besonders für Farben die flüssiger sind. Sie nehmen mehr davon auf und eignen sich besser für raue Wände (rauer Stuck). Die mittellangen Walzen werden für glatte Wände verwendet. Diese eignen sich gut für Volltonfarben. Sie sind auch kleiner und leichter, so dass sie einfacher zu handhaben sind.

8. Untergrund genau kontrollieren

Wenn Sie die alte Wandfarbe mit den Händen reiben können, können Sie sicher sein, dass weder die Tapete noch die neue Farbe hier haften bleiben. Alte Wandfarbe, die stark gestrichen wurde, muss gründlich mit Wasser abgewaschen werden. Besprühen Sie die Wand nach dem Trocknen mit einer tiefen Grundierung. Es danach sollten Sie die Wand wieder neu anstreichen.

9. Schützen Sie Ihren Boden

Sie können Ihren Boden können leicht vor Farbspritzer schützen. Am einfachsten ist dafür eine Abdeckfolie, die selbstklebende Ränder hat. Kleben Sie das Klebeband entlang Ihrer Bodenplatte und öffnen Sie dann die Folie. Es gibt diverse Größen von solchen Folien.

10. Vorbehandlung der Türen

Vor Beginn der Malerarbeiten sollte der Türrahmen mit Malerband verklebt werden. Wenn zwischen dem Rahmen und der Wand eine Verbindung besteht, versiegeln Sie diese mit einem Acrylspachtel.

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